von Irisa S. Abouzari
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14. Januar 2026
Daniel Meurois, Anne Givaudan: „Die Reise nach Shambhala – Eine Pilgerfahrt zu sich selbst“. Silberschnur, ISBN: 978-3-96933-113-2 „Die Reise nach Shambhala“, ein zutiefst berührender spiritueller Reisebericht des Autorenpaares über ihren Aufenthalt in Ladakh 1981 (Erstveröffentlichung: 2001 beim Falk Verlag), wird seit 2025 beim Silberschnur Verlag aufgelegt. „Während wir an diesem Buch schrieben, mussten wir (..) immer wieder feststellen, wie wenige Menschen von Shambhala wissen, ja auch nur seinen Namen gehört haben“, schreiben die Autoren. „Die Wendung, die unsere Zivilisationen heute nehmen, macht es notwendig, dass sich dies ändert. (…) Unsere Absicht ist nur, zu mahnen, zur Meditation anzuregen, um endlich, wie es die Bruderschaft es Himalaya sich wünscht, zum Handeln aufzurufen. (…) Wir hoffen einfach, das Erlebte gut genug wiedergegeben zu haben, um in all jenen den Willen zum Handeln zu wecken, die angesichts des Schattens dieser Jahrhundertwende nicht die Hände in den Schoß legen wollen … Indem wir uns zum Echo ihrer Worte machen, hoffen wir, dass in dieser Zeit, wo viele sich darin gefallen, vom Weltuntergang zu reden, immer mehr Menschen sich ihrer Verantwortung bewusstwerden können. Denn in Wirklichkeit gibt es nur ein Heilmittel, wie wir in Shambhala so oft gehört haben, nur eines: die LIEBE.“ Ein kleines Stück Pergament mit tibetanischen Zeichen öffnet den Erzählern wichtige Tore zu mehreren Lamaklöstern, u. a. zum buddhistischen Kloster von Hemis. Während einer langen Astralreise werden Daniel Meurois und Anne Givaudan vom aufgestiegenen Meister Djwal Khul nach Shambhala geführt, zum „Ort der höchsten Alchemie auf der Erde“. Zutiefst berührend sind die Beschreibungen dieser heiligen Stadt mit ihren „alabasterfarbenen Kuppeln und Türmen, Säulengängen und Mauern von kristallener Durchsichtigkeit“. Hier wird den Reisenden das Verständnis für die feinstofflichen Ebenen unseres Heimatplaneten vermittelt, zum Beispiel das Herz der Erde, sowie drei Frequenzen, welche drei Lebensformen hervorbringen - Agartha, das Reich des Hohen Königs Go und Shambhala. Zum Ende des Kali Yugas, des Eisenzeitalters hin, im Übergang zum Goldenen Zeitalter, werden die Autoren als Botschafter in die Schwingung der Liebe eingeweiht, damit möglichst viele Menschen lernen, die Strahlkraft des liebenden Herzens zu entfalten. Faszinierend sind die Informationen über Geheimnisse des Lebens, der Sterne und weit entfernter Sonnensysteme als Heimat für intelligentes Leben. Zentral sind die Botschaften der Venusianer in Bezug auf die Verwirklichung des Friedens, der Liebe und der Lebensfreude. Das Neue Zeitalter wird ihrer Vorausschau nach mit einer Mutation der Menschen einhergehen, welche eine freiere Zirkulation des Prana im Herzen der Materie ermöglichen wird. Die Autoren übermitteln zahlreiche Tipps, um die spirituelle Zeitenwende bewusst und konstruktiv zu durchleben. So ist es im aktuellen Beschleunigungsprozess besonders wichtig, regelmäßig zu meditieren. Wir erfahren, dass es sieben unterirdische Reiche der Erde gibt, von denen nur vier für Menschen wahrnehmbar sind. Wer sich dafür entscheidet, sein liebendes Herz über die Angst vor Katastrophen, zum Beispiel einem Weltuntergang, zu stellen, eröffnet ein Feld veränderter Zeit- und Möglichkeitslinien. So braucht sich eine Art „Untergang von Atlantis reloaded“ wie vor 12000 Jahren nicht zu wiederholen. Die Lernaufgaben der Menschheit sind u. a., starre Konzepte zu hinterfragen, z. B. religiöser Art, in Bezug auf die Pole „männlich“ und „weiblich“ oder was die Umsetzung von Projekten angeht. Faszinierend ist die Vision, dass der buddhistische und der christliche Glaube als Strahlen der Weisheit und der Liebe miteinander verschmelzen und so inmitten zersplitternder Kräfte das Feld der Einheit nähren werden. Auch von der Wiederkehr Christi wird gesprochen, zunächst feinstofflich. Wie ein Science Fiction liest sich die These von der Erde als einer Art von Raumschiff, das geduldig auf den Aufstieg hin zum Feld der Freude und Liebe wartet … dorthin möchte unser Heimatplanet uns Menschen mitnehmen. Im Vorfeld kommt uns die wichtige Aufgabe zu, uns zu läutern und z. B. die Folgen unseres Handelns eigenverantwortlich zu tragen, die Qualität unserer Gedanken ehrlich zu prüfen und ggf. hin zu lichtreicheren Schwingungen zu transformieren. Statt Forderungen an die Führer der Welt zu stellen, sind wir dazu aufgerufen, uns selbst und so unsere Welt zu erneuern. Die Wahrnehmung der Autoren, dass aktuell zahlreiche Seelen aus den unterschiedlichsten Welten auf der Erde weilen, klingt nachvollziehbar. Wichtig ist es, nicht in Befürchtungen zu verfallen, denn diese können den kollektiven Aufstiegsprozess dämpfen. Zentral ist insofern die Empfehlung von Daniel Meurois und Anne Givaudan, im Einklang mit den Botschaften ihrer Meister, Ängste aufzulösen und den Willen auf hohe persönliche Ziele auszurichten. Berührend und zugleich erfrischend ist die Vision, dass kein mächtiger ‚Erlöser‘ von draußen in unsere künftige Welt herabsteigen wird: „Deshalb wartet nicht auf Mich, denn ich bin schon da. Ich werde nicht auf euren öffentlichen Plätzen erscheinen, sondern im Herzen eurer strahlenden Stille, nicht nur im Kristall eurer Meditation, sondern vor allem in eurer Weigerung, das Joch der Gewohnheiten und Konventionen weiter zu tragen.“ Bald wird jeder Mensch dazu in der Lage sein, das Aufblühen der neuen Zeit im Herzen spüren, den heiligen, göttlichen Ort „Shambhala“ im Inneren aufzusuchen und seinen Lebensweg eigenverantwortlich zu gestalten. Schatten gilt es nicht abzulehnen oder sich als urteilende Instanz darüber zu erheben, sondern in allem das Licht zu erkennen. Auch ‚Wunder‘ wie die De- bzw. Re-Materialisierung durch Lichtenergie und Geistiges Heilen werden in der Vision des Autoren-Duos bald selbstverständlich sein; ähnlich wie im Konzept der Kabbala wird die Materie in der neuen Zeit nicht mehr abgewertet, sondern „das Erschaffene“ wird als manifestierter geistiger Impuls „zur Frucht und zum Botschafter göttlicher Weisheit“. Insofern ist es für die persönliche spirituelle Entwicklung essenziell, materiellen, auch körperlichen Bedürfnissen weder unreflektiert nachzugeben, noch sie zu verteufeln, sondern Materie als „geronnenes Licht“ zu achten. Die Liebe, das Gebet und achtsames Handeln sind im „Zeitalter des Gebens“, welches das Autoren-Duo herannahen sieht, die empfohlenen Werkzeuge, um den „Himmel auf Erden“ und eine „Kathedrale der Liebe zu bauen“. Ihre Bausubstanz besteht aus Liebe und auch aus Lebensfreude. Click To Paste Click To Paste