Irisa S. Abouzari • 28. Oktober 2023
25. September, 1. Yoga-Praxistag

Die Macht der Gewohnheit versus Sternenhimmel und Milchkaffee

7:00 Uhr

Längst ist mein Partner schon unterwegs zum Flughafen in Malaga, um nach Hause zu fliegen. Es ist noch stockdunkel. Wir Retreat-Teilnehmerinnen dürfen das Finca-Restaurant rund um die Uhr nutzen. Wie schön, drei Stunden vor dem offiziellen Frühstück meinem noch trägen und schlaftrunkenen Organismus wenigstens schon mal mit einem Milchkaffee auf die Sprünge zu helfen. Als ‚Eule‘, wie Chronobiologen Langschläfer beschreiben, empfinde ich allerdings bereits den Weg zur Kaffeemaschine im wenige Minuten entfernten Restaurant als Spezialanforderung ...
„Du wolltest doch so gerne an diesem Retreat teilnehmen und du wusstest doch, dass es morgens früh anfängt!“, weise ich mich zurecht. Als Begleitende Kinesiologin habe ich oft die Erfahrung gemacht, wie wichtig es für die ganzheitliche Entspannung ist, den Körper mit einzubeziehen. Gerade deshalb hat mich Martinas Yoga-Retreat angesprochen. In meinem hauptberuflichen Job als Journalistin sitze ich häufig am Schreibtisch; wenn eine Abgabefrist naht, überhöre ich oft die leisen Hinweise meiner inneren Stimme, mal bitte aufzustehen und, wenn schon nicht dem Mülheimer Rheinufer, wenigstens dem nahe gelegenen Ententeich im Stadtgarten einen kleinen Besuch abzustatten. Verspannungen, abendliches Gedankenkarussell & Co. sind erfahrungsgemäß unnötig und vermeidbar, wenn ich mir mein tägliches Qi Gong, kinesiologische Übungen, Rhythmic Movement Training nach Harald Blomberg oder TRE nach David Berceli nicht nur vornehme, sondern eine von diesen so wohltuenden Übungen auch tatsächlich durchführe. Ein Retreat ist für mein Empfinden eine willkommene Unterbrechung von Gewohnheiten, sodass ein neuer Raum für neue Erfahrungen entsteht und hier und da die Weichen für die Zukunft neu eingestellt werden können. Der Lärm von „Draußen“ wird vorübergehend weggeblendet und im Entzug von äußeren Reizen kann sich manches neu und auf wohltuende Weise ordnen. Gewohnte Rhythmen können zwar viele Abläufe erleichtern; doch auch den Blickwinkel einschränken.

So sage ich noch einmal bewusst „Ja“ zum täglichen Start des Yoga-Retreats um 7:45 Uhr und also auch zu diesem frühmorgendlichen Spaziergang zum Restaurant. Und schon freue ich mich wieder auf mein Yoga-Experiment! Ich schaue nach oben und registriere mit einem Mal den nachtklaren Himmel. Still staune ich über die Pracht und Vielzahl der Sterne. Die in Großstädten übliche Lichtverschmutzung ist hier Gottseidank noch nicht angekommen! Einige Sternenkonstellationen scheinen anders ausgerichtet zu sein als bei uns in Köln … Ein kleiner, doch feiner Unterschied, der mir bewusst macht, dass wir uns mit unserem Heimatplaneten im All befinden - und dort nicht allein sind.

„Atha Yoga Anusasanam – Jetzt beginnt die Erfahrung von Yoga.“ Yoga Sutra

Diese Yoga Sutra, die Martina uns zu Beginn der ersten Yoga-Einheit vorstellt, passt hervorragend zu meiner Situation als Anfängerin unter Geübten. Ich habe durchaus Respekt vor der nun beginnenden intensiven Retreat-Woche! Die Frauen um mich herum stammen aus verschiedenen Regionen in Deutschland und der Schweiz, auch eine Wahl-Norwegerin ist mit im Team. Die meisten haben schon Kurse bei Martina Waibel besucht, sei es in der Casa, in der Finca, in Oberstdorf in Bayern oder per Zoom.

Wir lassen unsere Schuhe vor dem Eingang der Yoga-Halle zurück. Die schlichte Schönheit der aubergine-farbenen Matten, Kissen, Rollen, Klötze und Gurte erleichtert die Ausrichtung nach innen; der geschickt eingebaute Stauraum hilft dabei, auch im Außen Ordnung zu halten. Hier, in der frühmorgendlichen Stille, die bei geöffneten Fenstern vom Krähen eines Hahns kurz unterbrochen wird, der den Sonnenaufgang feiert, kommt der Gedankenstrom zur Ruhe. Es ist 7:45 Uhr, Martina Waibel sitzt schweigend da; von links nach rechts schauend nimmt sie jede Teilnehmerin bewusst wahr und begrüßt sie mit einem Lächeln. Eine große Freude und Würde und Hingabe und Klarheit strahlt sie aus. Yin und Yang im Ausgleich! So ist es auch eins ihrer wichtigsten Anliegen, dass wir im Laufe der Woche in ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den Extremen „Festigkeit“ und „Flexibilität“ finden.

Lampenfieber

Ich gebe vor mir selbst zu, dass ich etwas angespannt bin: Ich habe Respekt vor 3,5 Stunden Yoga am Tag, davon zwei dynamische Stunden ab 7:45 Uhr und 1,5 Yin Yoga-Stunden ab 17:15 Uhr. Werde ich fit genug sein, um mitzukommen? Ein sanfter meditativer Klangteppich beruhigt und weckt zugleich die innere Weitsicht. Der Blick auf die Buddha-Statue schenkt Zentrierung. Um eine Kerze herum sind Motto-Postkarten und Engelkarten kreisförmig ausgelegt. Wir weihen unsere Yogamatten mit einem mitgebrachten Yoga-Tuch ein, platzieren ein Yoga-Kissen, eine wärmende Decke und eine Yoga-Rolle in Griffweite.

Nach einigen Aufwärm- und Dehnübungen im Sitzen, Liegen und Stehen gehen wir ins Freie. Ich bin die einzige, die noch immer Socken braucht. Der junge Morgen erfreut sich an uns; die orangefarbene Finca-Katze begrüßt uns interessiert. Martinas individuelle Tipps passen für mich und offenbar auch für die anderen; sei es, dass es darum geht, die eigenen Grenzen zu akzeptieren und zu wahren, sei es, dass es ansteht, selbstbeschränkende Annahmen zu transzendieren. Als kompetent erweist sich die Yoga-Therapeutin auch, sobald jemand unter Schmerzen leidet, die von zu Hause mitgebracht wurden oder die während des Kurses kurzfristig durch eine Fehlhaltung oder Anstrengung entstehen. Souverän schätzt sie jede Situation ein und gibt praktische Tipps, um sich zu schonen und bald wieder gut weitermachen zu können. Im Laufe der Yoga-Woche erweisen sich diese Tipps als hilfreich, sie führen alle Teilnehmerinnen wieder ins Wohlfühlen.

„Ich bin ganz im Hier und im Jetzt, dies ist ein wunderbarer Moment.“ Thich Nhat Than

Wir werden dazu eingeladen, uns ein Thema für die Retreat-Woche vorzunehmen. Ich richte mich darauf aus, mich zu erden, zu zentrieren, und zugleich meine Verbindung zum Himmel, zur inneren Weite zu stärken. Immer wieder öffnen wir uns mit dem Einatmen, heben unsere Herzen an, und im Ausatmen verneigen wir uns bis hin zum Boden, stärken so zugleich die innere Würde und Demut. Und wenn es mal schwierig wird, werden wir dazu eingeladen zu lächeln. Manchmal zitiert Martina Sinnsprüche von Weisheitslehrern, zum Beispiel „Ich atme ein und entspanne meinen Körper, ich atme aus und lächle. Ich bin ganz im Hier und im Jetzt, dies ist ein wunderbarer Moment“ von Thich Nhat Than. Ich probiere es, ich lächle … und kann in einer abenteuerlich verknoteten Position das Gleichgewicht wieder leichter halten.

Noch viele weitere Inspirationen gibt Martina Waibel uns mit auf den Weg, welche die innere Haltung klären und die Schwingung anheben. Besonders wichtig ist der Yoga-Therapeutin dabei ihr Motto „Yoga für dich“: Denn hier geht es nicht darum, vor den anderen mit akrobatischen Glanzleistungen zu brillieren, sondern seinen persönlichen Yoga-Weg zu gehen und diese innere Reise zu genießen. So sagt sie, in Namaste-Haltung (aneinandergelegte Handflächen vor der Brust, die Daumen liegen am Herzchakra auf) zum Beispiel: „Yoga lädt dich ein, dich immer wieder neu zu erfahren. Yoga ist ein Erfahrungsweg.“ Oder auch: „Yoga – it`s not a work-out – it`s a work-in.“

Dran bleiben … und das Herz öffnen

Wenn wir uns mit, für unser Empfinden, unangenehmen Yoga-Positionen konfrontiert sehen, empfiehlt sie uns, Störgefühle wie blinde Abneigung wahrzunehmen und loszulassen: „Bleib` dran und Klarheit wird kommen. Bleib` dran und Erfolg wird sich einstellen.“ Zu ihrer Yogaphilosophie gehört es auch, das andere Extrem loszulassen, die „Anhaftung“ in Form von blindem Verlangen nach einer speziellen Lieblings-Übung, die das Non Plus Ultra zu sein scheint. Ich stelle fest, dass ich gerne Dehnungsübungen mag, während ich auf den „vierbeinigen Hund“ – oder gar seinen „dreibeinigen“ Gefährten - gerne verzichten würde.
Um Pflicht oder Zwang geht es beim Yoga nicht. Disziplin bedeutet hier einfach, nicht gleich aufzugeben, wenn es mal anstrengend wird. Gemäß dem Sinnspruch „Sat Chit Ananda – Wahrheit – Bewusstheit – Glückseligkeit – Das bist du“, den Martina an uns weitergibt, ist das achtsame Wahrnehmen im Hier und Jetzt, ein liebevoller, achtsamer, ehrlicher Umgang mit sich selbst essenziell. So kann Yoga auch ein Herzöffner werden, wie der Yoga Meister Wari Om gesagt haben soll: „Yoga öffnet dein Herz in ungeahnte Dimensionen.“
Trotz all dieser Inspirationen für einen wohlwollenden, flexiblen und geduldigen Geist beschwert sich mein Körper über die ungewohnten Körperhaltungen, das Anspannen von Muskeln, die ich bisher noch nicht gekannt habe, fakir-ähnliche abenteuerliche Verrenkungen … Ich lerne die „Kobra“-Stellung kennen, öffne mein Herz, erfahre, dass ich meine Handgelenke schonen kann, indem ich mich mit den Fingerspitzen aufstütze, und dass ich in den, gefühlt, unmöglichsten Stellungen dennoch im Gleichgewicht bleiben kann. Ich übe mich darin, meine Möglichkeiten zu erkennen und meine Grenzen zu achten.
Ich lerne, meine Brustmuskulatur und damit meinen Herzraum nicht nur mental, sondern auch auf der körperlichen Ebene zu öffnen. Ich bin schon gespannt auf die die zweite Kurseinheit, die etwas sanfter aufgebaut sein wird; es soll um Faszien gehen, die viele Wiederholungen brauchen, um geschmeidiger zu werden.

„Finde eine glückliche Anstrengung!“

Dieser Leitsatz von Martina gefällt mir. Damit das gelingen kann, gibt sie uns noch einmal den Tipp, bewusst die Mundwinkel zu einem Lächeln nach oben ziehen. Ich probiere es … und es funktioniert! So lächle ich auch, als ich im Hinausgehen als Motto-Karte die „Geduld“ ziehe …und die Engelkarte „Positives Denken“ … „Ja, das passt!“
Zum Beispiel habe ich mir bisher nicht vorstellen können, noch vor dem Frühstück, das hier um 10:00 Uhr beginnt, zwei Stunden Yoga zu praktizieren. Drei vegetarische Mahlzeiten werden im Restaurant täglich für uns vorbereitet, ab 13:00 Uhr können wir uns beim Salatbuffett bedienen, ergänzt um eine heiße Suppe und mit Nachtisch-Variationen abgerundet. Nach der zweiten Yoga-Einheit von 17:15 – 18:45 Uhr werden wir mit dem Abendbuffett belohnt, der Hauptmahlzeit des Tages, die aus einem Salatbuffet und mindestens einem vegetarischen Hauptgericht besteht, zum Beispiel z. B. Paella oder Tortilla, und Dessertvariationen, z. B. Beispiel Pudding, Kuchen oder Obstsalat. Auch Veganer können sich verwöhnt fühlen. Mich begeistert das reichhaltige Angebot an frischen Früchten aus ökologischem Anbau, angereichert mit der Sonne Spaniens: Die Mangos sind ein besonderes sinnliches Erlebnis; sie strahlen weitaus mehr Lebendigkeit aus als die Exemplare, die in Deutschland im Supermarkt ankommen. Auch die salzigen Dips sind ein Genuss; einige offenbar besonders beliebte Rezepte sind auf der Homepage veröffentlicht.

Im Fluss

Wunderschön, wie viele kleine Oasen hier in Hanglage auf mehreren Ebenen das gesamte Casa-, Finca- und Villa-Gelände mit stärkender Energie speisen; zum Beispiel ein Altar, ein angelegter Teich mit Meditationsinsel, der Olivenhain mit Hängematten und der Steinkreis, nicht zu vergessen die, gefühlt, überall am Wegesrand wachsenden üppigen Mangobäume.

Mir wird bewusst, dass Wilfried Meißner, der Leiter der Casa, der Finca und der Villa, stets dann meine Wege kreuzt, wenn ich ihn etwas fragen möchte. Es ist eine Freude, dieses Im-Fluss-Sein zu erleben. Da er mir diesen Rechercheaufenthalt ermöglicht hat, möchte ich mit einem Face Reading etwas zurückgeben. Er nimmt mein Angebot an und wir verabreden uns für das Reading und auch für das Interview. ich freue mich über das authentische Miteinander. Mittlerweile haben sich auch aus unserem Retreat-Kurs vier Teilnehmerinnen für ein Speed Reading bei mir angemeldet!

Begegnung mit einer Karma-Yogini

Dringend wird nach den zwei Urlaubswochen, die ich zuvor mit meinem Mann verbracht habe, nun ein praktisches Anliegen: Wo befindet sich die Waschmaschine? Dass sie auf dem Casa-Gelände steht, wurde mir erzählt … Mit einer Wegbeschreibung der freundlichen Mitarbeiterin des Casa-Büros versorgt, wandele ich vom Restaurant aus mehrmals treppab, mal nach rechts, mal nach links, durch ein Tor, an dem wunderschönen Teich mit Meditationsinsel vorbei, immer tiefer, dann scharf links um die Ecke, Tür auf, Waschmaschine! Besetzt …
Als ich zu einem späteren Zeitpunkt wieder vorbeischaue, hat sich die Warteschlange in Form von Taschen voller Wäsche neu konfiguriert. Ich durchschaue das System nicht … Bei vermutlich über 100 Gästen auf dem gesamten Areal ist mir klar, dass öfters mal gewaschen wird. Doch muss ich nun ernsthaft neben der einzigen Maschine stehen bleiben, um an die Reihe zu kommen, bis das Waschprojekt eines Vorgängers abgeschlossen ist? Eine freundliche Frau, die sich in der Nähe sonnt, reagiert auf meinen nach Hilfe suchenden Blick, sie bietet mir an, für mich den Moment abzupassen, in dem die nächste Wäsche fertig ist, und sogar später meine Wäsche herauszuholen! Dankbar nehme ich ihr Angebot an. Später erfahre ich, dass sie eine Karma-Yogini ist. Karma Yogis dürfen für eine Weile in der Casa leben; zum Ausgleich tragen sie dazu bei, z. B. das Gelände in Ordnung zu halten und Gästen bei Bedarf weiterzuhelfen.
 
„Ebi“`s Infotainment-Einlage

Nun von der organisatorischen Wäsche-Last befreit, habe ich Zeit, um an der mir dringend empfohlenen Infotainment-Stunde von Morisco-Mitarbeiter „Eberhard“ über Ausflugsmöglichkeiten in der Region teilzunehmen. „Ebi“, so nennen ihn die Besucher, die ihn seit vielen Jahren kennen und lieben. Er ist wirklich eine Seele von Mensch und dazu ein begnadeter Redner und Komiker. Es ist ein Genuss, seinen kabarettistischen Einlagen zu lauschen, zum Beispiel über das Gendern in Bezug auf spanische Hühner (el Pollo), auch über den konsequent vegetarischen Speiseplan, der manche, namenslos bleibende Gäste schon zu kreativen Manövern inspiriert haben soll …
Ich erfahre u. a., dass es in Benajarafe einen guten Wochenmarkt gibt, und der Ausflug nach El Torcal klingt für mich besonders verlockend. Die Menschen um mich herum schauen einander interessiert und liebevoll an. Wie leicht es ist, hier miteinander ins Gespräch zu kommen! Neben anspruchsvollen Yogakursen gibt es in der Casa ein eher niedrigschwellig ausgerichtetes Programm für „Wohlfühlurlauber“, bei dem Anfänger gut mithalten können. Ein guter Geist weht hier; viele Kursteilnehmer kommen regelmäßig in die Casa; so können vermutlich auch Freundschaften entstehen.

Als ich 1995 hier an meinem Qi Gong Kurs teilnahm, sah das Gelände noch etwas anders aus, die Atmosphäre war stiller, privater. Jetzt ist die Casa ein florierender Ort – für manche, mit denen ich ins Gespräch komme, etwas zu voll und zu quirlig; während wir Teilnehmerinnen am Yoga-Retreat auf dem Finca-Gelände in den Genuss kommen, unter uns zu bleiben. Doch dafür sich vor dem Frühstück um 7:45 Uhr auf zwei Stunden Yoga einlassen? 3,5 Stunden Yoga täglich? Dazu ist die Urlauberin, mit der ich mich unterhalte und die sich nach der Ruhe der Finca sehnt, dann doch nicht bereit. Was ich verstehen kann! So hat alles seinen Platz und so ist es dann auch in Ordnung.

Tiefe zulassen

Meine zweite Yoga-Einheit gefällt mir richtig gut! Wir gönnen unseren Körpern vielfältige, variantenreiche Dehnübungen der Schultern, des Nackens und des Rückens. Zum Schluss spüren wir in uns hinein, mit angehobenem Becken und einem Polster darunter. Diese Yin-Yoga-Position berührt mich zutiefst. Alte Empfindungen tauchen auf … und klingen wieder ab. Ich besinne mich noch einmal auf meine Absicht, in dieser Woche meine Verbindung zwischen Erdung und Leichtigkeit zu stärken, ebenso mein Vertrauen in Mutter Erde und in Vater Himmel.


von Irisa S. Abouzari 21. Februar 2026
Nur noch fünf Wochen bis zum Start der Messe „Natürlich Leben Köln“ in Bergisch Gladbach! Ich freue ich darüber, am Samstag und Sonntag, dem 28. und 29. März 2026, wieder auf dieser bekannten und beliebten Messe in der Nähe von Köln mit einem Stand dabei zu sein und dich bzw. euch kennenzulernen bzw. wiederzusehen. Bei kurzen Speed Readings kannst du einen konkreten Einblick in das faszinierende, ganzheitliche und lebendige System der Psycho-Physiognomik („Face Reading“) bekommen. Du suchst nach deiner Berufung? Dann lade ich dich herzlich zu meinem Vortrag ein: „Folge dem Ruf deines Herzens und lebe deine Berufung! Tipps aus spiritueller und psycho-physiognomischer Sicht (‚Face Reading‘)“ Samstag, 16:00 Uhr, in Raum 3 Weitere Infos: https://www.natuerlichlebenkoeln.de https://www.irisaconsulting.de
von Irisa S. Abouzari 22. Januar 2026
Als Healing Singing Practitioner (nach Callista Janzing) habe ich die Erfahrung gemacht, welch wohltuende und klärende Schwingungen sich beim intuitiven Tönen im Zustand meditativer Versenkung aufbauen können und wie hilfreich auch die bewusste Einstimmung auf kosmische Rhythmen ist. Die international bekannte Sängerin und Heilerin Sabine van Baaren lernte ich erstmals beim DGH-Kongress 2014 während meiner Zeit als Redakteurin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den DGH e. V. kennen. Seitdem schätze ich neben Sabines Professionalität als Musikerin ihre warme, facettenreiche Stimme – meiner Wahrnehmung nach authentischer, klingender Ausdruck ihrer herzlichen, liebevollen Persönlichkeit. Es berührt mich tief, wenn sie in so genannten „Lichtsprachen“ singt, tönt und ‚spricht‘; diese Klänge wecken in mir Assoziationen mit ägyptischen, vielleicht auch althebräischen Sprachen. Heilsame Klangräume eröffnen Erst vor kurzem wurde ich auf die Online-Seelengesangabende aufmerksam, die Sabine van Baaren regelmäßig in Köln anbietet. „Ich bin ein Klangmedium, Sängerin und spirituelle Wegbegleiterin und seit 26 Jahren arbeite ich mit Seelengesang in Lichtsprachen“, berichtet Sabine. „Ich liebe es, diese heilsamen Klangräume für Menschen zu öffnen, Botschaften für sie zu singen und zu erleben, was diese Klänge mit ihrer zarten und dennoch kraftvollen Wirkung bewegen können.“ Endlich habe ich nun die Zeit gefunden, an einem ihrer Seelengesangabende teilzunehmen! Zur Einstimmung auf das junge Jahr 2026 empfiehlt Sabine, uns innerlich hinsichtlich dessen zu klären, was wir uns wirklich von Herzen wünschen, und anschließend die Geistige Welt um Unterstützung zu bitten. Denn je klarer die Botschaft, die wir in die Welt senden, desto deutlicher und stimmiger die Resonanz, die wir empfangen. Sabine stellt sich bei diesen Seelengesangabenden als medialer Kanal zur Verfügung, für Informationen, welche sie von der Geistigen Welt empfängt. Mal singend, mal sprechend und zum Ausklang hin sanft pustend, wie eine Mutter, die ihr Kind herzt und tröstet, überbringt sie ihre in Klangfelder verdichteten Botschaften liebevoll, zart und klar. „Es strömt in mich hinein und ich gebe es weiter!“ „Durch die Schwingung des Gesangs wird die Schwingung im Raum angehoben und so können sich Wünsche und Visionen leichter manifestieren“, erklärt die Seminarleiterin. Dabei ist es ihr wichtig, dass sie evtl. innere Prozesse ihrer Teilnehmer nicht prüft oder gezielt begleitet - sie lässt einfach den Klang fließen, ohne sich einzumischen: „Es strömt in mich hinein und ich gebe es weiter.“ Aus Erfahrung vertraut sie darauf, dass das, was anschließend geschieht, für die betreffende Person stimmig ist. Was sie „Lichtsprache“ nennt, kann sich auch in mehreren Lichtsprachen äußern, welche sich deutlich voneinander unterscheiden. Die Frequenzen der Klänge, welche sie in den Äther gibt, können sich auf vielerlei Arten auswirken, zum Beispiel als ein Gefühl von innerer Leichtigkeit; es können auch befreiende Tränen fließen oder sich im Körper Blockaden lösen. Bevor sie zu singen beginnt, betont Sabine noch einmal, wie wichtig es ist, uns innerlich darüber zu klären, was wir uns wünschen. Denn dann nehmen wir unseren Platz ein und rufen so auch passende Energien oder Wesen zu uns, die uns beispielsweise in Form von hilfreichen Gelegenheiten oder genialen Lösungsideen dabei unterstützen, unsere Ziele zu erreichen. Erwartungsvolle Stille. Dann klingt sie. In einem empfundenen heiligen Raum empfange ich von meinen geistigen Helfern wertvolle Impulse für mein Jahr 2026. Nach ca. 30 Minuten treffen wir Teilnehmer uns in der Stille des Nachschwingens wieder, im Übergang von der Trance hin zum Alltagsbewusstsein im Hier und Jetzt. „Ich entscheide mich für meinen Seelenweg.“ Sabine lässt uns an ihrer Wahrnehmung während ihrer Klangsequenz Teil haben, dass 2026 „ein Jahr der Entscheidung für das eigene Wesen, die eigene Seele“ sei. Wichtig sei es in diesem Zusammenhang, die Qualität unserer Gedanken zu prüfen, zum Beispiel wie häufig wir andere Menschen beurteilen, welche gewohnten ‚Programme‘ in uns ablaufen, welche übernommenen, erlernten Persönlichkeitsaspekte wir gedankenlos abspulen, und uns stattdessen bewusst darauf auszurichten, im Alltag authentisch und achtsam zu reagieren und zu handeln. Zum Abschluss des Seelengesangabends empfiehlt sie eine Affirmation, die ich kraftvoll und stimmig finde: „Ich entscheide mich für meinen Seelenweg.“ Weitere Termine für Seelengesang-Abende mit Sabine van Baaren: https://www.sabinevanbaaren.de/kalender Bildnachweis: © @Steffi Moog Gresch Und hier findest du meine persönlichen Angebote im Bereich Gesang: https://www.irisaconsulting.de/gesang
21. Januar 2026
Von 2014 bis Mitte 2025 war ich Redakteurin für über 45 Ausgaben der „Heiler-Info“, der Mitgliederzeitschrift des Dachverbandes Geistiges Heilen e. V. (32 S.). Ein Job, der mir als zertifizierter PR-Journalistin und Spiritueller Beraterin große Freude bereitet hat! Als studierte Literaturwissenschaftlerin (M. A.) haben mich auch die vielen spannenden Buch- Neuerscheinungen begeistert, die ich rezensiert habe. Aus der Lektüre ergaben sich häufig Gelegenheiten für vertiefende Interviews mit den Autorinnen und Autoren. Ich bin dankbar für die inspirierenden Gespräche mit den unterschiedlichsten Expertinnen und Experten ihres Faches: Heilerinnen und Heilern, Ärztinnen und Ärzten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Musikerinnen und Musikern … Zum Beispiel: Lazar Adamek Sisic, Uwe Albrecht, Laurent Amman, Oliver Avellino, Raho Bornhorst, Master Sai Cholleti und Ruth Cholleti, Silvia Doberenz, Ulrich Emil Duprée, Dr. Bernhard Firgau, Hans Gerber, Dr. phil. Marion von Gienanth, Sabine Giger, Fernanda und Dagobert Göbel vom Verein Alkastar e. V., Achim Grathwol, Marion Odile Grübel, Jana Haas, Sirtaro Bruno Hahn, Dr. med. habil. Albrecht Hempel, Karmel Herrmann, Gertrud Hirschi, Prof. Dr. med. Wildor Hollmann, Herbert Holzer, Anita Horn-Lingk, Georg Huber, Susanne Hühn, Dr. med. Susanne Hufnagel, Dr. med. György Irmey, Callista Janzing, Oliver Klatt, Gerhard F. Klügl, Hans und Renate Kollenbrath, Roman Kovar, Horst Krohne, Thomas Künne, Prof. Dr. van Laack, Prof. Dr. Oliver S. Lazar, Annemarie Libera, Steffen Lohrer, Walter Lübeck, Anita Maas, Dr. med. Karin Meißner, Melanie Missing, Annette Müller, Helmut Neudert, Herbert Neurauter, RA Dr. Anette Oberhauser, Francesca Pedone, Axel Philippi, Nele Potthoff, Heike Rahn, Christine Reise, Thomas Ritter, Sabine Rittner, Ina Rudolph, Dr. med. Ingo Rudolf, Jeanne Ruland, Axel Sallmann, Jessica Sánchez-Palencia, Graziella Schmidt, Univ.-Doz. Dr. med. Annemarie Schratter-Sehn, Dr. med. dent. Vera Seybold-Epting, SHANTI OMKARA, Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt, Sandy Taikyu Shimu, Wolf-Dieter Storl, Ulf Straßburger, Monika Sundermann, Christiane Tietze, Sabine van Baaren, Lex van Someren, Pascal Voggenhuber, Lucius Werthmüller und Dr. med. Lutz Wesel. Sie interessieren sich für ein Business-Interview, in dem Ihre Persönlichkeit mit berücksichtigt wird? Sie wünschen sich eine professionelle und einfühlsame redaktionelle Unterstützung für ein Text- bzw. Buchprojekt? Sie suchen eine freiberufliche Redakteurin? Sprechen Sie mich gerne an, ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!
von Irisa S. Abouzari 14. Januar 2026
Daniel Meurois, Anne Givaudan: „Die Reise nach Shambhala – Eine Pilgerfahrt zu sich selbst“. Silberschnur, ISBN: 978-3-96933-113-2 „Die Reise nach Shambhala“, ein zutiefst berührender spiritueller Reisebericht des Autorenpaares über ihren Aufenthalt in Ladakh 1981 (Erstveröffentlichung: 2001 beim Falk Verlag), wird seit 2025 beim Silberschnur Verlag aufgelegt. „Während wir an diesem Buch schrieben, mussten wir (..) immer wieder feststellen, wie wenige Menschen von Shambhala wissen, ja auch nur seinen Namen gehört haben“, schreiben die Autoren. „Die Wendung, die unsere Zivilisationen heute nehmen, macht es notwendig, dass sich dies ändert. (…) Unsere Absicht ist nur, zu mahnen, zur Meditation anzuregen, um endlich, wie es die Bruderschaft es Himalaya sich wünscht, zum Handeln aufzurufen. (…) Wir hoffen einfach, das Erlebte gut genug wiedergegeben zu haben, um in all jenen den Willen zum Handeln zu wecken, die angesichts des Schattens dieser Jahrhundertwende nicht die Hände in den Schoß legen wollen … Indem wir uns zum Echo ihrer Worte machen, hoffen wir, dass in dieser Zeit, wo viele sich darin gefallen, vom Weltuntergang zu reden, immer mehr Menschen sich ihrer Verantwortung bewusstwerden können. Denn in Wirklichkeit gibt es nur ein Heilmittel, wie wir in Shambhala so oft gehört haben, nur eines: die LIEBE.“ Ein kleines Stück Pergament mit tibetanischen Zeichen öffnet den Erzählern wichtige Tore zu mehreren Lamaklöstern, u. a. zum buddhistischen Kloster von Hemis. Während einer langen Astralreise werden Daniel Meurois und Anne Givaudan vom aufgestiegenen Meister Djwal Khul nach Shambhala geführt, zum „Ort der höchsten Alchemie auf der Erde“. Zutiefst berührend sind die Beschreibungen dieser heiligen Stadt mit ihren „alabasterfarbenen Kuppeln und Türmen, Säulengängen und Mauern von kristallener Durchsichtigkeit“. Hier wird den Reisenden das Verständnis für die feinstofflichen Ebenen unseres Heimatplaneten vermittelt, zum Beispiel das Herz der Erde, sowie drei Frequenzen, welche drei Lebensformen hervorbringen - Agartha, das Reich des Hohen Königs Go und Shambhala. Zum Ende des Kali Yugas, des Eisenzeitalters hin, im Übergang zum Goldenen Zeitalter, werden die Autoren als Botschafter in die Schwingung der Liebe eingeweiht, damit möglichst viele Menschen lernen, die Strahlkraft des liebenden Herzens zu entfalten. Faszinierend sind die Informationen über Geheimnisse des Lebens, der Sterne und weit entfernter Sonnensysteme als Heimat für intelligentes Leben. Zentral sind die Botschaften der Venusianer in Bezug auf die Verwirklichung des Friedens, der Liebe und der Lebensfreude. Das Neue Zeitalter wird ihrer Vorausschau nach mit einer Mutation der Menschen einhergehen, welche eine freiere Zirkulation des Prana im Herzen der Materie ermöglichen wird. Die Autoren übermitteln zahlreiche Tipps, um die spirituelle Zeitenwende bewusst und konstruktiv zu durchleben. So ist es im aktuellen Beschleunigungsprozess besonders wichtig, regelmäßig zu meditieren. Wir erfahren, dass es sieben unterirdische Reiche der Erde gibt, von denen nur vier für Menschen wahrnehmbar sind. Wer sich dafür entscheidet, sein liebendes Herz über die Angst vor Katastrophen, zum Beispiel einem Weltuntergang, zu stellen, eröffnet ein Feld veränderter Zeit- und Möglichkeitslinien. So braucht sich eine Art „Untergang von Atlantis reloaded“ wie vor 12000 Jahren nicht zu wiederholen. Die Lernaufgaben der Menschheit sind u. a., starre Konzepte zu hinterfragen, z. B. religiöser Art, in Bezug auf die Pole „männlich“ und „weiblich“ oder was die Umsetzung von Projekten angeht. Faszinierend ist die Vision, dass der buddhistische und der christliche Glaube als Strahlen der Weisheit und der Liebe miteinander verschmelzen und so inmitten zersplitternder Kräfte das Feld der Einheit nähren werden. Auch von der Wiederkehr Christi wird gesprochen, zunächst feinstofflich. Wie ein Science Fiction liest sich die These von der Erde als einer Art von Raumschiff, das geduldig auf den Aufstieg hin zum Feld der Freude und Liebe wartet … dorthin möchte unser Heimatplanet uns Menschen mitnehmen. Im Vorfeld kommt uns die wichtige Aufgabe zu, uns zu läutern und z. B. die Folgen unseres Handelns eigenverantwortlich zu tragen, die Qualität unserer Gedanken ehrlich zu prüfen und ggf. hin zu lichtreicheren Schwingungen zu transformieren. Statt Forderungen an die Führer der Welt zu stellen, sind wir dazu aufgerufen, uns selbst und so unsere Welt zu erneuern. Die Wahrnehmung der Autoren, dass aktuell zahlreiche Seelen aus den unterschiedlichsten Welten auf der Erde weilen, klingt nachvollziehbar. Wichtig ist es, nicht in Befürchtungen zu verfallen, denn diese können den kollektiven Aufstiegsprozess dämpfen. Zentral ist insofern die Empfehlung von Daniel Meurois und Anne Givaudan, im Einklang mit den Botschaften ihrer Meister, Ängste aufzulösen und den Willen auf hohe persönliche Ziele auszurichten. Berührend und zugleich erfrischend ist die Vision, dass kein mächtiger ‚Erlöser‘ von draußen in unsere künftige Welt herabsteigen wird: „Deshalb wartet nicht auf Mich, denn ich bin schon da. Ich werde nicht auf euren öffentlichen Plätzen erscheinen, sondern im Herzen eurer strahlenden Stille, nicht nur im Kristall eurer Meditation, sondern vor allem in eurer Weigerung, das Joch der Gewohnheiten und Konventionen weiter zu tragen.“ Bald wird jeder Mensch dazu in der Lage sein, das Aufblühen der neuen Zeit im Herzen spüren, den heiligen, göttlichen Ort „Shambhala“ im Inneren aufzusuchen und seinen Lebensweg eigenverantwortlich zu gestalten. Schatten gilt es nicht abzulehnen oder sich als urteilende Instanz darüber zu erheben, sondern in allem das Licht zu erkennen. Auch ‚Wunder‘ wie die De- bzw. Re-Materialisierung durch Lichtenergie und Geistiges Heilen werden in der Vision des Autoren-Duos bald selbstverständlich sein; ähnlich wie im Konzept der Kabbala wird die Materie in der neuen Zeit nicht mehr abgewertet, sondern „das Erschaffene“ wird als manifestierter geistiger Impuls „zur Frucht und zum Botschafter göttlicher Weisheit“. Insofern ist es für die persönliche spirituelle Entwicklung essenziell, materiellen, auch körperlichen Bedürfnissen weder unreflektiert nachzugeben, noch sie zu verteufeln, sondern Materie als „geronnenes Licht“ zu achten. Die Liebe, das Gebet und achtsames Handeln sind im „Zeitalter des Gebens“, welches das Autoren-Duo herannahen sieht, die empfohlenen Werkzeuge, um den „Himmel auf Erden“ und eine „Kathedrale der Liebe zu bauen“. Ihre Bausubstanz besteht aus Liebe und auch aus Lebensfreude. Click To Paste Click To Paste
von Irisa S. Abouzari 9. Dezember 2025
Ein informatives, praxisnahes und auch für Laien verständliches Buch! Denn der erfahrene und international bekannte Gesichtleser, der u. a. viele Lehrjahre bei einem chinesischen Gesichtlese-Meister absolviert hat, gibt sein Wissen in einfacher, verständlicher Sprache weiter. Detailliert beschreibt er, wie er in seinen Readings der Lebensaufgabe seiner Klientinnen und Klienten auf die Spur kommt. Dabei geht es ihm nicht nur daran, eine Merkmalsliste abzuhaken, sondern zunächst den Kern, das Wesen, die Persönlichkeit einer Person zu erfassen. Aus dem Mutterboden dieser Grundenergie erwachsen individuell Talente, die jeder Mensch als „Werkzeuge“ von Geburt an mitbringt. Persönlichkeit und Talente kulminieren in den so genannten „Archetypen“. Jedem Archetypen sind spezielle Lernsätze zugeordnet, eine Art spiritueller Unterstützung, um seiner Berufung selbst auf die Spur zu kommen. Ein komplexes und mehrschrittiges System, das möglicherweise die Geduld von Menschen überstrapaziert, die auf schnelle Erkenntnisse hoffen. Doch auch nach meiner Erfahrung ist eine seriöse Berufs- bzw. Berufungs-beratung nicht in einer Sitzung abgehakt, denn es geht nicht nur darum, dem Klienten/der Klienten offensichtliche psycho-physiognomische Merkmale mitzuteilen, die auf spezielle Talente oder Charaktereigenschaften hinweisen. Ebenso wichtig wie die Ebene der Sachinformationen ist die energetische Ebene der einfühlsamen, konstruktiven und inspirierenden Beratung und Begleitung, Dabei können neben dem Gespräch auch energetische Übungen zum Einsatz kommen, um in stärkeren Kontakt mit den eigenen Visionen zu kommen oder auch Stress mit alten Programmierungen bzw. mit der Umsetzung persönlicher Lebensträume aufzulösen. Letztlich geht es auf der Suche nach unserer Berufung um den Mut, zu uns zu stehen, authentisch zu sein. An der Lebensenergie und Freude, die jemand ausstrahlt, zum Beispiel an den strahlenden Augen und der entspannten und zugleich lebendigen Mimik, können wir erkennen, ob jemand im Einklang mit sich selbst lebt. Stimmig finde ich insofern auch die Anregung, nicht verbissen nach unserer Lebensaufgabe zu streben, sondern unseren Neigungen zu folgen, also dem, was uns Freude und Energie schenkt. Selbstverständlich müssen wir unsere Energie auch einsetzen, zum Beispiel wenn wir unseren Lebenstraum umsetzen wollen. Nachvollziehbar finde ich Eric Standops Abgrenzung der Berufung von der so genannten „Identität“, womit das Eingebundensein in spezielle soziale Rollen gemeint ist, z. B. in eine Gruppe oder eine Firma, der man sich zugehörig fühlt. Unsere Berufung finden wir vor allem durch Echtsein. Und diese Authentizität können wir nähren, indem wir uns Zeit dafür nehmen, hineinzuspüren, wo unsere Neigungen liegen. Je nachdem, in welchem Umfeld wir leben, kann es im nächsten Schritt auch nötig werden, uns von der Sehnsucht nach äußerer Anerkennung lösen und mit uns selbst zufrieden zu sein, unser Erfülltsein ernst zu nehmen, an uns zu glauben, auch wenn es sonst keiner tut. Viele Filme führen uns die archetypische Reise des Helden vor Augen, die oftmals mit zahlreichen Prüfungen des Lebens verbunden ist. Eine dieser Prüfungen ist möglicherweise, mit Zweifeln oder sogar Kritik konfrontiert zu werden, wenn wir uns mit unserem Lebenstraum ‚outen‘; zum Beispiel mit Kommentaren wie: „DU hast dich aber verändert …“ oder „Kann man denn DAVON leben?“ Ziemlich komplex erscheint mir das Konzept, neun Gesichtsformen mit 23 Talenten und über 25 Archetypen zu kombinieren – laut Standop nur eine Auswahl. Die vielen Einzel-Merkmale kommen noch hinzu ... Hilfreich und verständlich auch für Anfänger erscheint mir der Vorschlag einer Unterteilung von Gesichtsformen nach den Fünf Elementen im Feng Shui. Es fasziniert mich, dass es durchaus Parallelen zwischen dem chinesischen und dem deutschen System nach Huter gibt. Face Reading ist einfach ein universelles System, das auf achtsamer Wahrnehmung beruht und weltweit seit vielen Tausend Jahren in den unterschiedlichsten Kulturen bekannt ist. Auch insofern finde ich Standop Buch inspirierend und werde vermutlich die eine oder andere Anregung in meinen Beratungsalltag mit aufnehmen. Bildnachweise: AdobeStock_117500604.jpeg: Businessman illuminated by a bright idea. Von alphaspirit Buchcover: © Gräfe und Unzer Verlag
von Irisa S. Abouzari 24. September 2025
Die lichtreiche Atmosphäre auf der Grenzenlos Messe sowie die liebevolle und umsichtige Organisation des Veranstalters Roland Häke und seines Teams waren eine tolle Voraussetzung für meinen erfolgreichen Messeauftritt. Zahlreiche Interessentinnen und Interessenten wünschten sich von mir ein achtsames, kurzes Face Reading zum Kennenlernen, zu Neudeutsch ‚Speed Reading‘. Auch mein Vortrag „Folge dem inneren Ruf deines Herzens und lebe deine Berufung!“ fand guten Anklang. Die meisten, die mich an meinem Stand B 9 aufsuchten, waren sehr berührt davon, sich wirklich gesehen zu fühlen. Ich bin dankbar dafür, mittels der uralten und weltweit bekannten Kunst des Gesichtlesens, im deutschsprachigen Raum oft „Psycho-Physiognomik“ genannt, mit so vielen Menschen einen wertvollen gemeinsamen Moment des intuitiven, wertschätzenden Schauens und Betrachtet-Werdens erlebt zu haben, im Einklang mit meinem Motto „Erkenne dich selbst (an).“ 2026 bin ich wieder dabei! Du hast Interesse an einem Face Reading? Dann empfehle ich dir neben einem kurzen „Speed Reading“ zum Kennenlernen, bei dem ich drei deiner Stärken lese, auch ein ausführliches, achtsames Face Reading; sei es zu einem persönlichen Anliegen, sei es als Intuitives Face Reading ohne konkretes Anliegen. Du bist auf der Suche nach deiner Berufung? Dann ist möglicherweise mein Beratungspaket „Berufungsberatung“, das Richtige für dich, bei dem ich neben zahlreichen berufsbezogenen Talenten auch deine Schlüsselqualifikationen lese, die du mitbringst, um deine Vision auf der Erde umzusetzen. Interessiert? Nimm einfach Kontakt zu mir auf und wir vereinbaren einen Termin. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und achtsam und wertschätzend zu lesen. Bildnachweis: © Irisa Abouzari
von Irisa S. Abouzari 29. Juli 2025
Bei einem Face Reading zum Kennenlernen („Speed Reading“) zum günstigen Messe-Preis bekommen Sie einen ersten Einblick in die Psycho-Physiognomik, die Kunst des wertschätzenden, intuitiven Gesicht-Lesens, und lernen drei Ihrer Stärken kennen. Bei einer psycho-physiognomischen Kurzberatung zu einem Anliegen können Sie erste, wertvolle Impulse für Ihren persönlichen Weg erhalten. Erkennen Sie die faszinierende, innige, stimmige und lebendige Verbindung zwischen unseren individuellen Talenten und charakterlichen Stärken, unseren persönlichen Herausforderungen und inneren Ressourcen sowie unserem Aussehen und unserer Berufung. Herzlich lade ich Sie auch zu meinem Vortrag ein: „Folge dem inneren Ruf deines Herzens und lebe deine Berufung!“ Tipps aus spiritueller und psycho-physiognomischer Sicht („Face Reading“). Wann? Samstag, 12:30 Uhr Wo? Im Raum Aquamarin Weitere Infos zur Grenzenlos Messe: https://www.messehofheim.de
von Irisa S. Abouzari 2. April 2025
Es war ein sehr schönes Wochenende bei den „Natur Heiltagen Spiritualität“ in Bergisch Gladbach! Zahlreiche Besucher hatten sich am 29. und 30. März 2025 bei sonnigem Wetter auf den Weg gemacht und zum Teil weite Anfahrten in Kauf genommen. Mein Angebot eines Face Readings als kurzes Speed Reading zum Kennenlernen, mal mit, mal ohne persönliches Anliegen, fand großen Anklang. Die meisten Gelesenen fühlten sich gesehen und waren so begeistert von dieser Möglichkeit, wertschätzend betrachtet und mit ihren persönlichen Stärken gespiegelt zu werden, dass sie ‚mehr‘ wollten und sich für ein ausführliches Reading interessierten. Vielen Dank an Gabriele Heppekausen für die Organisation der Messe! Bild:
von Irisa S. Abouzari 16. März 2025
Du möchtest mehr über deine Stärken erfahren? Du hast ein persönliches Anliegen und bist auf der Suche nach wertschätzenden Impulsen, die dich weiterbringen? Ich lade dich herzlich dazu ein, mich am letzten Wochenende im März 2025 auf den „Natur Heiltagen Spiritualität“ in 51465 Bergisch Gladbach im „Bergischen Löwen“ (Konrad Adenauer Platz) am Stand 302 zu besuchen. Dort lese ich für dich zum kleinen Kennenlern-Preis ein „Speed Reading“ drei deiner Stärken. Wahlweise kannst du auch eine achtsame Kurzberatung zu einem Anliegen erhalten. Am Sonntagnachmittag kannst du bei meinem Vortrag „Face Reading: Ein Weg zum Verständnis der Einheit von Körper, Seele und Geist, zum ‚Erkenne dich selbst und deine Berufung‘" wertvolle Impulse für deine spirituelle Sicht auf dich selbst, deine Talente, deine persönlichen Stärken und beruflichen Visionen empfangen. Mit etwas Glück kannst du auch bei der Tombola des Veranstalters ein Speed Reading oder einen Rabatt-Gutschein für ein Face Reading bei mir gewinnen. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen!
von Irisa S. Abouzari 30. Oktober 2024
Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Menschen nach Frieden sehnen. Herzlich lade ich dich zur Online-Friedensmeditation am Mittwoch, 27. November 2024, um 20:00 Uhr ein. Die Meditation ist kostenfrei und findet per Zoom statt. Dauer: ca. 30 Minuten Anmeldung: per E-Mail (infoATirisaconsulting.de, findest du auch unter „Kontakt“) Den Zugangslink sende ich dir einen Tag vor der Meditation per E-Mail. Ich freue mich darauf, die Meditation gemeinsam mit dir zu erleben!
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