Irisa S. Abouzari • 27. Oktober 2023
Mit Yoga-Therapeutin Martina Waibel in der Finca el Morisco

Die diplomierte Yoga-Therapeutin und Yoga-Ausbilderin Martina Waibel hat mich nach Andalusien eingeladen. Vor einigen Jahren hatte sie bei meinen Recherchen zum Thema „Auszeit und Retreat“ für die Zeitschrift „BIO“ mit einem Interview sowie schönen Bildern von ihrem Seminarort in Oberstdorf in Bayern mit zum Gelingen meines Artikels beigetragen. Seit rund 25 Jahren ist Martina Waibel Expertin für Yoga, Meditation und Pranayama. Yoga half auch ihr selbst, aus den verschiedensten psychosomatischen Symptomen heraus zu finden und heute gesünder, entspannter und gelassener zu leben. Nun bin ich gespannt auf ihre Art, diese ganzheitlich konzipierte Bewegungskunst nahe zu bringen, und ich hoffe, dass ich in diesem Kurs „für Geübte“ einigermaßen mitkommen werde ... Yoga-Kenntnisse habe ich kaum; es gab mal einen VHS-Kurs kurz vor dem Abi in Limburg/Lahn; später in Köln beim Karate-Training brachte eine Trainerin zum Aufwärmen zahlreiche Yoga-Übungen ein. Mit Tai Chi und Qi Gong halte ich mich heute fit, doch ob das ausreichen wird? Ich erlaube mir, im Zweifelsfalle einfach den Kreis der Praktizierenden zu verlassen und zuzuschauen.
„Yoga mit Herz und Verstand“
„Yoga mit Herz und Verstand“
Was mir gefällt, ist Martina Waibels Motto: „Yoga mit Herz und Verstand! So möchte ich unterrichten. Mit einem offenen Herzen für alle Teilnehmenden und mit dem Wissen und der Erfahrung, dass es ihnen auch wirklich dient.“ Ihr ganzheitlicher Yoga-Stil ist keiner speziellen Schule zugeordnet; sie beschreibt ihn als „eine harmonische Kombination von therapeutischem „Vini-Yoga“ und „Bhakti-Yoga“, dem „Yoga der Hingabe“, das uns „zum innersten Kern führt und uns in der Tiefe berührt“. Beim Vini-Yoga werden die Bewegungen auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, zum Beispiel auf den persönlichen Atemrhythmus. In der Wahrnehmung persönlicher Wohlfühl-Haltungen, sowie individuellen Leistungs-Grenzen, wird Schritt für Schritt erfahrbar, wie es sich anfühlt, sein körperliches und psychisches Gleichgewicht wiederherzustellen.
Begleitend zu den körperlichen Bewegungsabläufen schwingt beim Yoga auch stets die spirituelle Ebene mit: „Durch das Verbinden von Atmung und Bewegung verbinden wir Körper und Geist“, erklärt Martina Waibel. So kann der Weg des Yoga auch dazu führen, einfach im regelmäßigen Tun seine eigene Spiritualität zu entdecken. Besonderen Wert legt die Yoga-Therapeutin, die auch Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Yogatherapie e. V. ist, darauf, dass ihre Teilnehmer unabhängig vom Alter oder der Beweglichkeit alle Übungen ausführen können. Mit ihrem Motto „Yoga für dich“ beschreibt sie einen Yoga-Weg, der es ermöglicht, die uralten, aus dem indischen Kulturraum stammenden Bewegungsabläufe im Hier und Jetzt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Sich auf diese Weise achtsam und liebevoll Zeit für sich selbst zu nehmen und regelmäßig Yoga zu praktizieren, verstärkt ihrer Erfahrung nach „das Bewusstsein der Verbindung von Körper und Seele, es nährt und beruhigt den Geist, stärkt die Entspannung und die Lebensenergie“. „Yoga für dich“ ist keine Schulung in Perfektion oder Askese - es darf auch gelacht werden. „Der Mensch passt sich nicht dem Yoga an. Yoga passt sich dem Menschen an“, betont Martina Waibel. Im Vertrauen darauf, „dass es für alle in jeder Situation die passende Adaption gibt“, ist es ihr ein Herzensanliegen, jede Übung so anzuleiten, dass sie bei Bedarf während des Unterrichts eine individuelle, leicht ausführbare Hilfestellung anbieten kann. Ein gewisser Eigenanspruch kann allerdings dabei helfen, nicht gleich beim kleinsten Ziepen aufzugeben: „Finde eine glückliche Anstrengung“, empfiehlt die Yoga-Lehrerin.
Von einem erfahrenen Profi in diese alte Bewegungskunst eingeführt zu werden, die Körper, Seele und Geist in Einklang bringen kann, ist schon für sich genommen eine Erfahrung, auf die ich mich freue. Dazu kommt das Retreat-Konzept: Es geht hier nicht um ein verschwitztes ‚Schneller-Höher-Weiter‘ mit tollen, teuren Yoga-Outfits, sondern darum, sich selbst wertvolle Stunden zu schenken, während der Yoga-Einheiten und auch in den Pausen.
Von einem erfahrenen Profi in diese alte Bewegungskunst eingeführt zu werden, die Körper, Seele und Geist in Einklang bringen kann, ist schon für sich genommen eine Erfahrung, auf die ich mich freue. Dazu kommt das Retreat-Konzept: Es geht hier nicht um ein verschwitztes ‚Schneller-Höher-Weiter‘ mit tollen, teuren Yoga-Outfits, sondern darum, sich selbst wertvolle Stunden zu schenken, während der Yoga-Einheiten und auch in den Pausen.
Nach 20 Jahren endlich mal wieder in der „Casa el Morisco“ …
Ich freue mich auch auf die persönliche Begegnung mit Martina, in Benarajafe, einem Fischerdorf und Ferienort an der Costa el Sol, entlang der Nationalstraße N 340, ca. 20 Kilometer östlich von Málaga.
1995 war ich schon einmal hier gewesen, meine Eltern hatten mir nach dem Studienabschluss eine Reise geschenkt und ich hatte mir in der Casa el Morisco eine Woche Qi Gong gegönnt. Ich weiß noch, wie ruhig es damals dort war. Wenn ich mich richtig erinnere, waren wir die einzigen Kursteilnehmer vor Ort gewesen! Abends saßen wir gemütlich mit dem deutschen Seminarleiter und der britischen Köchin zusammen, die auch Chakra-Balancen anbot. Einige Jahre später, ich verbrachte mit meinem Mann nochmals einige Nächte hier, hatte sich die Inhabersituation etwas verändert. Nach so vielen Jahren bin ich nun gespannt darauf, wie sich das Areal entwickelt hat.
Schon die Internetseite lässt vermuten, dass die „Casa el Morisco“ in ca. 30 Jahren mächtig aufgeblüht ist! So heißt es, dass sie besonders bei deutschsprachigen Individualtouristen beliebt ist, vor allem wegen der Yoga-Seminare und „Wohlfühl“-Programme, die auch für Yoga-Einsteiger geeignet sind. Ergänzend können die Gäste sich hier Einzelbehandlungen wie Massagen, Reiki oder Shiatsu gönnen. Sogar eine Yogalehrer-Ausbildung wird hier angeboten. Das Seminarhaus-Ensemble mit drei lichtdurchfluteten Hallen, Gästezimmern, einem Restaurant und einem liebevoll angelegten Außenbereich, einer Terrasse mit Meerblick, Salzwasserpool, Sauna, einem „Garten der Sinne“ nach Hugo Kükelhaus, Trampolin, Hängematten, Liegewiesen und einem indischen Garten, liegt auf einem ca. 7 ha großen Gelände, inmitten von ökologisch angebauten Mango-, Oliven-, Orangen- Avocado- und Chirimoyabäumen.
Die Küche ist noch immer konsequent vegetarisch bis vegan, die Lebensmittel stammen aus biologischem Anbau, einiges davon aus der ökologischen Landwirtschaft, welche das Gelände der Casa umgibt. „Den Schlüssel zum Glück erhalten wir durch das richtige Denken und Essen, wer glücklich ist, kann besser denken, wird aktiver, fühlt sich wohler und ist gesünder …“ so lautet hier die Küchenphilosophie.
Die Küche ist noch immer konsequent vegetarisch bis vegan, die Lebensmittel stammen aus biologischem Anbau, einiges davon aus der ökologischen Landwirtschaft, welche das Gelände der Casa umgibt. „Den Schlüssel zum Glück erhalten wir durch das richtige Denken und Essen, wer glücklich ist, kann besser denken, wird aktiver, fühlt sich wohler und ist gesünder …“ so lautet hier die Küchenphilosophie.
… und gespannt auf die neue Finca!
2020 wurde die „Casa“ um die einige Fußminuten entfernte, noch höher gelegene „Finca el Morisco“ ergänzt; eine Seminar- und Wohnanlage inklusive Restaurant, sowie um die „Villa el Morisco“, ein Seminarhaus vor allem für Selbstversorger. Inhaber Wilfried Meißner nennt seine drei zusammenliegenden Seminarhäuser liebevoll „die Morisco-Familie“.
Unser Yoga-Retreat wird in der Finca el Morisco stattfinden. 2019 erst hatte Wilfried Meißner die Finca ausbauen lassen. Bereits 2020 war ich zur Recherche-Reise hierher eingeladen worden! Alles war durchgeplant gewesen, Flug und Unterkunft gebucht … Doch kurz nach der Eröffnung des Finca-Geländes musste der Inhaber sich zunächst dem nationalen Lockdown beugen. Am Abend vor dem Abflug nach Malaga hatte ich damals nach Martina Waibels dringender Vorwarnung meinen Flug noch rechtzeitig stornieren können. In Spanien gab es ein anderes System als in Deutschland, um mit der Corona-Zeit umzugehen. So durften die Seminarhäuser schon wenige Monate später ihre Tore wieder öffnen. Nun, dreieinhalb Jahre später, hole ich die damals geplante Recherche-Reise endlich nach.
Zur rechten Zeit am rechten Ort: Wilfried Meißner, Inhaber und ‚Torhüter‘ des Morisco-Geländes
Unser Yoga-Retreat wird in der Finca el Morisco stattfinden. 2019 erst hatte Wilfried Meißner die Finca ausbauen lassen. Bereits 2020 war ich zur Recherche-Reise hierher eingeladen worden! Alles war durchgeplant gewesen, Flug und Unterkunft gebucht … Doch kurz nach der Eröffnung des Finca-Geländes musste der Inhaber sich zunächst dem nationalen Lockdown beugen. Am Abend vor dem Abflug nach Malaga hatte ich damals nach Martina Waibels dringender Vorwarnung meinen Flug noch rechtzeitig stornieren können. In Spanien gab es ein anderes System als in Deutschland, um mit der Corona-Zeit umzugehen. So durften die Seminarhäuser schon wenige Monate später ihre Tore wieder öffnen. Nun, dreieinhalb Jahre später, hole ich die damals geplante Recherche-Reise endlich nach.
Zur rechten Zeit am rechten Ort: Wilfried Meißner, Inhaber und ‚Torhüter‘ des Morisco-Geländes
Um zur Finca zu gelangen, geht es am Eingang der Casa el Morisco mit dem Auto rechts vorbei, weiter bergauf bis zu einem Hügelplateau. Hier finden vor allem Retreats statt. Mein Mann, mit dem ich vorher einen zweiwöchigen Urlaub genossen habe und der morgen früh alleine zurück nach Deutschland fliegen wird, bringt mich im Leihwagen hierhin. Bald gebietet uns ein grünes Tor Einhalt. Offenbar gibt es einen Code, den wir nicht kennen … Als wir uns ratlos umschauen, sehen wir, wie ein Mann im Golfwägelchen auf uns zugerollt. Mit Berliner Dialekt nennt er uns eine geheime Zahlenkombination, die nur den Bewohnern bekannt gegeben wird … und schon setzt sich das Tor in Bewegung und gibt den Weg frei. Voilà! Die Augen unseres Helfers leuchten uns wach und verschmitzt an, wir kommen ins Plaudern. Bald wird mir klar, dass unser Retter Wilfried Meißner persönlich ist, der Inhaber der drei Morisco-Seminarhäuser! Er war mit Martinas Einladung an mich einverstanden gewesen, ohne mich persönlich zu kennen.
Zeit, mich Wilfried als „die Journalistin aus Köln“ vorzustellen. Überraschte Freude auf beiden Seiten; wir verabreden uns für ein Interview und auch für ein Face Reading, das ich ihm als ausgebildeter Face Reading Coach zum Ausgleich für die Einladung schenken möchte. Er berichtet, wie gestresst viele deutsche Gäste sind, die er täglich kennenlernt, vor allem weil sie sich selbst aus der Ruhe bringen, zum Beispiel indem sie ständig „schnell“ etwas herausfinden und „kurz“ etwas erledigen wollen. Ich fühle mich ein wenig ‚erwischt‘, genieße die entspannende Wirkung seiner Gelassenheit auf mein vegetatives Nervensystem, das eben vor dem verschlossenen Tor auf Alarm geschaltet hatte. Das Retreat hat bereits begonnen! Ich freue mich schon darauf, hier ab morgen täglich Yoga zu praktizieren, umgeben von Bio-Landwirtschaft, Sonne und Meer, und meinen aus Köln gewohnten dynamischen Alltagsrhythmus bewusst zu verlangsamen.
Nun rollt Wilfried mit seinem Golfwagen wieder davon und mein Mann und ich erklimmen im Auto den steilen Weg bergauf, an den Mangobäumen vorbei, deren Früchte vor Gesundheit und Frische strotzen, und kommen bald oben auf dem Parkplatz der Finca an.
Die Heilkraft des Meeres
Auf der Terrasse des liebevoll gestalteten Restaurants sind mehrere Tische zu einer beeindruckend langen Tafel zusammengestellt, an der rund zwanzig Menschen Platz finden können. Der Ausblick aufs Meer von hier oben weckt in mir das erhabene Gefühl, den Überblick über mein Leben und die Welt zu besitzen; berührend ist dabei die schlichte Schönheit der Landschaft – und die Ruhe. Kein Straßenlärm, keine grölenden Junggesellenabschiede, wie sie in Köln so häufig vorkommen … Ich bin mir gewiss, dass es in dieser Stille leicht möglich sein wird, auch innerlich zur Ruhe zu kommen.
Raphael begrüßt uns. Er lebt im Nachbarhaus der Finca und ist für unser Check-In zuständig. Doch er kann weitaus mehr, als Neuankömmlinge willkommen zu heißen, Schlüssel zu verteilen und die Hausordnung zu verkünden: Teilnehmerinnen, mit denen ich spreche, schätzen seine energetischen Heilbehandlungen mit Reiki und anderen ganzheitlichen Methoden sehr. Während mein Mann und ich unser kleines, liebevoll eingerichtetes Ein-Zimmer-Häuschen beziehen, stelle ich mir vor, wie es wäre, hier zu leben, auf einem Hügelplateau, das Meer stets in Sichtweite ... Doch ich kenne mich … nach vier Wochen würde es mich vermutlich doch wieder in die Großstadt ziehen. Ich beschließe, die Zeit an diesem Kraftort einfach zu genießen, solange ich hier sein werde.
Stille am Pool und ein Olivenhain, der zum Träumen einlädt
Am kleinen, feinen Pool, der wie ein Tor geformt ist, schwingt entspannte Stille. Schwimmen, lesen oder dösen? Ballermann ist w e i t entfernt. Kurz vor der Yogahalle führt eine Treppe hinab in einen Olivenhain. In Sichtweite befindet sich ein Steinkreis. Unweit des Fußes der Treppe laden Hängematten zum genüsslichen Mit-Sich-Selbst-Sein ein; auffallend ist die Skulptur eines riesigen gelben Gesichts und einer nach oben hin geöffneten, ‚empfangenden‘ Hand. Gleich dahinter lädt eine kleine Sitzgruppe zum Verweilen ein. Hier, im Halbschatten, der durch bepflanzte Bögen entsteht, die eine Art Kuppel bilden, ist es nicht so heiß: ein idealer Ort für die kurzen Face Readings zum Kennenlernen – „Speed Readings“ genannt, zu denen ich, wie vereinbart, Interessenten einladen werde, die mehr über Psycho-Physiognomik erfahren möchten. Als Spirituelle Beraterin geht es mir dabei vor allem um das Aufzeigen und Bewusstmachen von Stärken, Ressourcen und aktuellen Lebensthemen.
Yoga-Auftakt mit Blind Date
19:00 Uhr: Mit unserem gemeinsamen Abendessen startet das Yoga-Retreat offiziell. Endlich lerne ich Martina Waibel, die Seminarleiterin, nicht nur per E-Mail oder telefonisch kennen, sondern kann diese strahlende und herzliche Person persönlich begrüßen!
Nach dem Genuss von Salatvariationen, Falafel-ähnlichen Küchlein mit würziger Soße und einem üppigen Nachtisch-Angebot, schwingen wir uns in der Yoga-Halle auf die Woche ein; Martina vermittelt uns den Fahrplan für die nächsten Tage. Um die 15 Frauen sind wir; mit offener Haltung begrüßen wir einander, freudig-gespannt; einige kennen die Seminarleiterin schon seit Jahren. Feierlich ehre ich gemeinsam mit den anderen nochmal die grandiose Aussicht aufs Meer, mit einem Glas Rotwein. Ich fühle mich wohl in diesem Kreis. Männer wären übrigens willkommen gewesen, es hat sich diesmal nur anders ergeben.
In den nächsten Tagen erfährst du mehr, zum Beispiel über:
- Begegnung mit einer Karma Yogini
- Interview mit Wilfried Meißner, Inhaber der „Morisco-Familie“, inklusive Face Reading Profil
- Wie Urlaub und ökologische Landwirtschaft zusammenpassen können
- Wie Entspannung und „eine glückliche Anstrengung“ miteinander einhergehen können
- Face Readings und Mantra-Mitsing-Abend
- Ausflug zum Kraftort „El Torcal“
- Über meine Erfahrungen mit einer einwöchigen Auszeit

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie genial unser Körper-Seele-Geist-System von der Schöpfung darauf ausgerichtet ist, sich selbst zu regulieren. Wir brauchen nur Signale wie Müdigkeit oder Unzufriedenheit wahrzunehmen und zu achten und schon zeigt uns unser ‚innerer Lehrer‘ den Weg ins Gleichgewicht! Sei es, dass wir uns einen Mittagsschlaf oder einen dynamischen Spaziergang gönnen: Wir spüren, was uns wieder in die Balance bringt. Wir brauchen nur unseren Impulsen zu folgen. Auf die innere Stimme hören Überhören wir die innere Stimme, die uns nahelegt, eine Pause einzulegen, oder halten wir zum Beispiel trotz unserer wachsenden Unzufriedenheit mit einem Job, der nicht mehr zum Stand unserer persönlichen Entwicklung passt, an der vermeintlichen Sicherheit des vertrauten Systems fest, schwächen wir uns selbst. Oft hat leider in unserer mental überfrachteten Gesellschaft vor allem der Kopf das Sagen: „Ich muss nur mal eben …“, „Das war noch nicht perfekt, mir fehlt nur noch xy, bis es rund ist“ …. „Das Gespräch mit Herrn/Frau Z war total doof, ich habe ja schon immer gesagt, mit dem kann ich sowieso nicht, am besten lösche ich den Kontakt gleich ganz …“ Die Folgen unreflektierten Handelns sind häufig schmerzhaft und bringen so oft noch mehr Stress in unseren Alltag hinein. Die Begleitende Kinesiologie ist ein ganzheitlicher und sanfter Weg, um unserem Nervensystem in belastenden Situationen zunächst eine innere Auszeit zu gönnen. In dieser tiefen Entspannung nehmen wir unsere innere Stimme wieder wahr und spüren wieder, was wir wirklich wollen. Alte Muster transformieren und neue Wege wagen Wir trauen uns wieder, Visionen zu entwerfen und Lösungswege zu erträumen. Wir spüren unsere Liebe zu anderen Menschen, unser Interesse an der aktiven Gestaltung unseres Alltags wieder deutlich. Wir fassen den Mut, gewohnten Programmen eine Pause zu verordnen und uns für neue, überraschende Möglichkeiten zu öffnen. Unser geniales Körper-Seele-Geist-System zeigt uns mittels des kinesiologischen Muskeltests auf unserer inneren Reise zur Zufriedenheit sogar den Weg, um unser Ziel zu erreichen! Diese Reise kann sich individuell auf sehr verschiedene Weise gestalten: Manche brauchen die Entspannung spezieller Muskeln, die in Verbindung mit Emotionen stehen, anderen tun Körperübungen aus der frühen Kindheit gut, um die innere Bremse auf dem Weg zum Ziel zu lösen. Der Nächste reflektiert beispielsweise ungünstige Verhaltensmuster, erkennt, auf welcher Ebene diese in der Kommunikation mit anderen wirken, und findet in eine neue, aufbauende innere Einstellung hinein, welche die sanfte, friedvolle transformative Kraft hat, das Miteinander neu zu gestalten … Gerne begleite ich Sie als Kinesiologin dabei, Ihren individuell stimmigen Weg aus dem Stress in die Balance zu finden und Ihre Visionen zu verwirklichen! Infos und Kontakt: www.irisaconsulting.de Bildmotiv: (c) Foto von Atharva Tulsi auf Unsplash

Dieses authentische, lebendige und von Herzen interessierte Interview (Link auf das Interview: s. u.) hat Maja Lendzian mit mir geführt! Ich lernte sie bereits während meines Studiums kennen: Nach ersten Erfahrungen als freie Autorin für verschiedene Tageszeitungen sowie eine Fernsehzeitung hatte eine Freundin mich zu WDR print empfohlen, der Haus- und Mitarbeiterzeitung des WDR. Maja war dort Redakteurin. In dieser spannenden Zeit schrieb ich u. a. Mitarbeiter-Portraits und Making-of-Reportagen über neue Fernsehfilme. Seit Maja in Rente ist, startet sie mit ihren persönlichen Herzensprojekten nochmal so richtig durch! Sie ist beispielsweise nicht nur eine erfahrene und kreative Journalistin, sie leitet auch seit Jahren systemische Aufstellungen. Ich habe die Ehre, auf ihrer Website einen Platz in der Rubrik „Meine Lehrer“ bekommen zu haben. Im Interview geht es weniger um den Journalismus; der Schwerpunkt liegt auf meinem spirituellen Weg als ganzheitliche Lebensberaterin. Einen besonderen Platz bekommt dabei die Psycho-Physiognomik (Face Reading): eine Beratungsmethode, die ich schon vor über 20 Jahren während meiner Ausbildung zur Begleitenden Kinesiologin DGAK (Matthias Weber, IFHK, 2003-2005) erstmals kennengelernt habe. Seit meiner Weiterbildung zum zertifizierten Face Reading Coach (Anita Horn-Lingk, 2022) sowie meiner ergänzenden Weiterbildung im Chinese Face Reading (Rhené Emmerich, 2023) bin ich von dieser auf der sachlichen Ebene leicht nachvollziehbaren und auf der intuitiven Ebene faszinierenden und lebendigen Methode so sehr begeistert, dass das Intuitive Face Reading bei meinen spirituellen Beratungen seit Jahren einen wichtigen Platz einnimmt. In der Kategorie „Buchtipps“ findet ihr auf Majas Website auch nochmal meine Rezension über einen spirituellen Roman mit Tiefgang: „Shambhala“ von Daniel Meurois, die ihr vielleicht schon in meinem Blog gelesen habt. Hier der Link auf Majas Interview mit mir: https://www.majalendzian.de/lehrer.html#header3-w

Nur noch fünf Wochen bis zum Start der Messe „Natürlich Leben Köln“ in Bergisch Gladbach! Ich freue ich darüber, am Samstag und Sonntag, dem 28. und 29. März 2026, wieder auf dieser bekannten und beliebten Messe in der Nähe von Köln mit einem Stand dabei zu sein und dich bzw. euch kennenzulernen bzw. wiederzusehen. Bei kurzen Speed Readings kannst du einen konkreten Einblick in das faszinierende, ganzheitliche und lebendige System der Psycho-Physiognomik („Face Reading“) bekommen. Du suchst nach deiner Berufung? Dann lade ich dich herzlich zu meinem Vortrag ein: „Folge dem Ruf deines Herzens und lebe deine Berufung! Tipps aus spiritueller und psycho-physiognomischer Sicht (‚Face Reading‘)“ Samstag, 16:00 Uhr, in Raum 3 Weitere Infos: https://www.natuerlichlebenkoeln.de https://www.irisaconsulting.de

Als Healing Singing Practitioner (nach Callista Janzing) habe ich die Erfahrung gemacht, welch wohltuende und klärende Schwingungen sich beim intuitiven Tönen im Zustand meditativer Versenkung aufbauen können und wie hilfreich auch die bewusste Einstimmung auf kosmische Rhythmen ist. Die international bekannte Sängerin und Heilerin Sabine van Baaren lernte ich erstmals beim DGH-Kongress 2014 während meiner Zeit als Redakteurin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den DGH e. V. kennen. Seitdem schätze ich neben Sabines Professionalität als Musikerin ihre warme, facettenreiche Stimme – meiner Wahrnehmung nach authentischer, klingender Ausdruck ihrer herzlichen, liebevollen Persönlichkeit. Es berührt mich tief, wenn sie in so genannten „Lichtsprachen“ singt, tönt und ‚spricht‘; diese Klänge wecken in mir Assoziationen mit ägyptischen, vielleicht auch althebräischen Sprachen. Heilsame Klangräume eröffnen Erst vor kurzem wurde ich auf die Online-Seelengesangabende aufmerksam, die Sabine van Baaren regelmäßig in Köln anbietet. „Ich bin ein Klangmedium, Sängerin und spirituelle Wegbegleiterin und seit 26 Jahren arbeite ich mit Seelengesang in Lichtsprachen“, berichtet Sabine. „Ich liebe es, diese heilsamen Klangräume für Menschen zu öffnen, Botschaften für sie zu singen und zu erleben, was diese Klänge mit ihrer zarten und dennoch kraftvollen Wirkung bewegen können.“ Endlich habe ich nun die Zeit gefunden, an einem ihrer Seelengesangabende teilzunehmen! Zur Einstimmung auf das junge Jahr 2026 empfiehlt Sabine, uns innerlich hinsichtlich dessen zu klären, was wir uns wirklich von Herzen wünschen, und anschließend die Geistige Welt um Unterstützung zu bitten. Denn je klarer die Botschaft, die wir in die Welt senden, desto deutlicher und stimmiger die Resonanz, die wir empfangen. Sabine stellt sich bei diesen Seelengesangabenden als medialer Kanal zur Verfügung, für Informationen, welche sie von der Geistigen Welt empfängt. Mal singend, mal sprechend und zum Ausklang hin sanft pustend, wie eine Mutter, die ihr Kind herzt und tröstet, überbringt sie ihre in Klangfelder verdichteten Botschaften liebevoll, zart und klar. „Es strömt in mich hinein und ich gebe es weiter!“ „Durch die Schwingung des Gesangs wird die Schwingung im Raum angehoben und so können sich Wünsche und Visionen leichter manifestieren“, erklärt die Seminarleiterin. Dabei ist es ihr wichtig, dass sie evtl. innere Prozesse ihrer Teilnehmer nicht prüft oder gezielt begleitet - sie lässt einfach den Klang fließen, ohne sich einzumischen: „Es strömt in mich hinein und ich gebe es weiter.“ Aus Erfahrung vertraut sie darauf, dass das, was anschließend geschieht, für die betreffende Person stimmig ist. Was sie „Lichtsprache“ nennt, kann sich auch in mehreren Lichtsprachen äußern, welche sich deutlich voneinander unterscheiden. Die Frequenzen der Klänge, welche sie in den Äther gibt, können sich auf vielerlei Arten auswirken, zum Beispiel als ein Gefühl von innerer Leichtigkeit; es können auch befreiende Tränen fließen oder sich im Körper Blockaden lösen. Bevor sie zu singen beginnt, betont Sabine noch einmal, wie wichtig es ist, uns innerlich darüber zu klären, was wir uns wünschen. Denn dann nehmen wir unseren Platz ein und rufen so auch passende Energien oder Wesen zu uns, die uns beispielsweise in Form von hilfreichen Gelegenheiten oder genialen Lösungsideen dabei unterstützen, unsere Ziele zu erreichen. Erwartungsvolle Stille. Dann klingt sie. In einem empfundenen heiligen Raum empfange ich von meinen geistigen Helfern wertvolle Impulse für mein Jahr 2026. Nach ca. 30 Minuten treffen wir Teilnehmer uns in der Stille des Nachschwingens wieder, im Übergang von der Trance hin zum Alltagsbewusstsein im Hier und Jetzt. „Ich entscheide mich für meinen Seelenweg.“ Sabine lässt uns an ihrer Wahrnehmung während ihrer Klangsequenz Teil haben, dass 2026 „ein Jahr der Entscheidung für das eigene Wesen, die eigene Seele“ sei. Wichtig sei es in diesem Zusammenhang, die Qualität unserer Gedanken zu prüfen, zum Beispiel wie häufig wir andere Menschen beurteilen, welche gewohnten ‚Programme‘ in uns ablaufen, welche übernommenen, erlernten Persönlichkeitsaspekte wir gedankenlos abspulen, und uns stattdessen bewusst darauf auszurichten, im Alltag authentisch und achtsam zu reagieren und zu handeln. Zum Abschluss des Seelengesangabends empfiehlt sie eine Affirmation, die ich kraftvoll und stimmig finde: „Ich entscheide mich für meinen Seelenweg.“ Weitere Termine für Seelengesang-Abende mit Sabine van Baaren: https://www.sabinevanbaaren.de/kalender Bildnachweis: © @Steffi Moog Gresch Und hier findest du meine persönlichen Angebote im Bereich Gesang: https://www.irisaconsulting.de/gesang

Von 2014 bis Mitte 2025 war ich Redakteurin für über 45 Ausgaben der „Heiler-Info“, der Mitgliederzeitschrift des Dachverbandes Geistiges Heilen e. V. (32 S.). Ein Job, der mir als zertifizierter PR-Journalistin und Spiritueller Beraterin große Freude bereitet hat! Als studierte Literaturwissenschaftlerin (M. A.) haben mich auch die vielen spannenden Buch- Neuerscheinungen begeistert, die ich rezensiert habe. Aus der Lektüre ergaben sich häufig Gelegenheiten für vertiefende Interviews mit den Autorinnen und Autoren. Ich bin dankbar für die inspirierenden Gespräche mit den unterschiedlichsten Expertinnen und Experten ihres Faches: Heilerinnen und Heilern, Ärztinnen und Ärzten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Musikerinnen und Musikern … Zum Beispiel: Lazar Adamek Sisic, Uwe Albrecht, Laurent Amman, Oliver Avellino, Raho Bornhorst, Master Sai Cholleti und Ruth Cholleti, Silvia Doberenz, Ulrich Emil Duprée, Dr. Bernhard Firgau, Hans Gerber, Dr. phil. Marion von Gienanth, Sabine Giger, Fernanda und Dagobert Göbel vom Verein Alkastar e. V., Achim Grathwol, Marion Odile Grübel, Jana Haas, Sirtaro Bruno Hahn, Dr. med. habil. Albrecht Hempel, Karmel Herrmann, Gertrud Hirschi, Prof. Dr. med. Wildor Hollmann, Herbert Holzer, Anita Horn-Lingk, Georg Huber, Susanne Hühn, Dr. med. Susanne Hufnagel, Dr. med. György Irmey, Callista Janzing, Oliver Klatt, Gerhard F. Klügl, Hans und Renate Kollenbrath, Roman Kovar, Horst Krohne, Thomas Künne, Prof. Dr. van Laack, Prof. Dr. Oliver S. Lazar, Annemarie Libera, Steffen Lohrer, Walter Lübeck, Anita Maas, Dr. med. Karin Meißner, Melanie Missing, Annette Müller, Helmut Neudert, Herbert Neurauter, RA Dr. Anette Oberhauser, Francesca Pedone, Axel Philippi, Nele Potthoff, Heike Rahn, Christine Reise, Thomas Ritter, Sabine Rittner, Ina Rudolph, Dr. med. Ingo Rudolf, Jeanne Ruland, Axel Sallmann, Jessica Sánchez-Palencia, Graziella Schmidt, Univ.-Doz. Dr. med. Annemarie Schratter-Sehn, Dr. med. dent. Vera Seybold-Epting, SHANTI OMKARA, Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt, Sandy Taikyu Shimu, Wolf-Dieter Storl, Ulf Straßburger, Monika Sundermann, Christiane Tietze, Sabine van Baaren, Lex van Someren, Pascal Voggenhuber, Lucius Werthmüller und Dr. med. Lutz Wesel. Sie interessieren sich für ein Business-Interview, in dem Ihre Persönlichkeit mit berücksichtigt wird? Sie wünschen sich eine professionelle und einfühlsame redaktionelle Unterstützung für ein Text- bzw. Buchprojekt? Sie suchen eine freiberufliche Redakteurin? Sprechen Sie mich gerne an, ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!






